Werner Eisen feierte 80. Geburtstag

Großes Fest im Kulturhaus mit Ehrung durch sein Neues Buch aus dem Waldkirch Verlag

01.06.08

80. Geburtstag
Großes Fest im Kulturhaus


(Nz) Alle Ämter, Mitgliedschaften, ehrenamtlichen Tätigkeiten, Aktivitäten und Ehrungen, kurz alle Verdienste aufzuzählen, die Werner Eisen im Laufe seines nunmehr 80-jährigen Lebens erworben hat, würde den Rahmen dieses Berichtes sprengen. Vom städtischen Beamten, u. a. Vorsitzender des Gesamtpersonalrats und stellvertretenden ÖTV-Vorsitzenden, spannt sich der Bogen seiner Aktivitäten über die Gründungs- und Vorstandsmitgliedschaft bei den „Löwenjägern“, bei denen er mit so mancher humorvollen Bütt seinen legendären Ruf als „Goethe von Käfertal“ begründete. Nach seiner Pensionierung übte er seit 1991 das Amt des Geschäftsführers des Käfertaler Kulturhauses aus und hatte den Vorsitz bei der Interessengemeinschaft Käfertaler Vereine inne. Zu seinem 80. Geburtstag legte er jetzt diese Ämter nieder. Sein Nachfolger im Kulturhaus und der IG wurde sein langjähriger Stellvertreter Hans Hary. Mit dem Scheiden des unermüdlichen Schaffers, der für seine bescheidene aber humorvolle Art und sein Engagement weit über die Grenzen Käfertals hinaus bekannt ist, geht eine Ära zu Ende. Am 21. Mai nun feierte er, der nie viel Aufhebens um seine Person gemacht hat, seinen Geburtstag vor großer Kulisse im Kulturhaus in Käfertal. Mit über 250 Gästen war seine bisherige Wirkungsstätte bis auf den letzten Platz gefüllt. Pünktlich um 18 Uhr 15 begrüßte der Jubilar seine Gäste. Neben Ex-Oberbürgermeister Gerhard Widder und der Ersten Bürgermeisterin Gabriele Warminski-Leitheußer war viel Prominenz aus Politik, Kultur sowie Geschäfts- und Vereinsleben gekommen, um gemeinsam mit dem Käfertaler Original zu feiern.
Nachdem nach einer guten Stunde auch die Hungrigsten sich bequem und satt zurücklehnten, stellte Ute Mocker, die an diesem Abend die Rolle der Moderatorin übernommen hatte, das weitere Programm des Abends vor. Als ersten Höhepunkt konnte sie den Harmonika Club Rheingold unter der Leitung von Werner Scherer ankündigen. Diese hervorragend besetzte Formation zeigte, welche musikalische Vielfalt und Brillanz ein fast ausschließlich aus Harmonikern bestehendes Orchester zu bieten hat. Hierfür gab es viel Beifall. Im Anschluss daran begrüßte Hans Hary nun seinerseits die Anwesenden und überbrachte dem Jubilar die Grußworte aller Vereine der IG. Er würdigte die Verdienste von Werner Eisen, unter dem das Kulturhaus eine Vorzeigestelle in Käfertal und ganz Mannheim geworden sei. Als sein Nachfolger werde er es nicht leicht haben, aber er werde alles` daran setzen, an seine Leistung anzuknüpfen. Als besonderes Präsent überreichte er Werner Eisen die Urkunde mit der Ernennung zum Ehrenvorsitzenden der Interessengemeinschaft Käfertaler Vereine. Schließlich übergab er ihm auch noch den goldenen Schlüssel für das Kulturhaus. „Die werre mer doch riet glei den Schlissel wegnemme“, soll Eisen zuvor im Hinblick auf das Ende seiner Tätigkeit im Kulturhaus befürchtet haben. Nun, diese Bedenken braucht er sicherlich nicht zu haben. Allzu wichtig und gefragt ist sein Rat auch noch nach seiner offiziellen Amtszeit. Die Glückwünsche von OB Dr. Peter Kurz und der Stadt Mannheim überbrachte die Erste Bürgermeisterin Gabriele Warminski-Leitheußer. „Man hat mir gesagt, dass das Geburtstagskind in Mannheim eine Institution ist“, eröffnete sie ihre Laudatio und musste bekennen: „Nachdem ich ihn nun gesehen habe, ist mir auch klar, warum“. Sie ließ die einzelnen Stationen im Leben von Werner Eisen, von der Einstellung als Fahrradbote mit einem „gefundenen“ Fahrrad bei der Stadt bis zum heutigen Tag Revue passieren und resümierte : „Ich freue mich, dass ich Mitglied einer Stadt sein kann, die solche Mitarbeiter hat,“ Damit sprach sie aus, was alle dachten. Mit einem bunten Strauß bekannter Melodien trug dann die Chorvereinigung Eintracht Sängerbund unter der Leitung von Dietrich Edinger zum Gelingen dieses Abends bei. Ein ganz besonderes Geschenk hatten „Die Löwenjäger“ für die Hauptperson des Abends parat. Beim Waldkirch-Verlag hatten die Fasnachter eigens zum 80. Geburtstag ihres Ehrenmitglieds ein Buch mit dem Titel „Der Goethe vun Keferdal“ in Auftrag gegeben, in dem viele der Büttenreden, Gedichte und Ansprachen von Werner Eisen, meist im Mannheimer Dialekt, niedergeschrieben sind.

Walter Dörr, der Erste Vorsitzende des Karnevalvereins, überreichte es dem sichtlich gerührten Jubilar unter dem Beifall der Gäste. Für 14,80 Euro konnte es auch im Foyer käuflich erworben werden, auf Wunsch auch handsigniert vom Geburtstagskind. Beiträge der Gruppe „No Limit“ (freestyle dance), der Oldies der Chorvereinigung, der Tanzmariechen und des Fanfarenzugs der Löwenjäger lieferten jede Menge Unterhaltung im weiteren Verlauf des Abends. Natürlich gab es auch ausgiebige Gelegenheit zur Unterhaltung in angeregtem Plausch bei einem edlen Tröpfchen, ehe der Abend ganz gemütlich ausklang.
Notiz am Rande: Auch die Käfertaler Zeitung hatte ein, wenn auch eher bescheidenes, Präsent für den scheidenden Vorsitzenden der IG Käfertaler Vereine parat und erklärte an diesem Abend ihre Mitgliedschaft.

Anlässlich meines 80. Geburtstags wunden mir von vielen Seiten aus Glückwünsche überbracht. Meinem Wunsch, von Geschenken abzusehen und dafür Spenden für das Kulturhaus Käfertal zu überweisen, wurde in hohem Maße entsprochen.

Besonders gefreut habe ich mich auch über die sehr gut gelungene Geburtstagsfeier am 21. Mai 2008 im Kulturhaus Käfertal, wo ich 17 Jahre lang als Vorsitzender der Interessengemeinschaft Käfertaler Vereine und Geschäftsführer des Kulturhauses tätig war.
Ich bitte um Verständnis, dass ich mich auf diesem Wege für alles recht herzlich bedanke.

WERNER EISEN


Käfertaler Zeitung, Juni 2008 (Straßenfest)

[Katalog="278"]Der Goethe vun Keferdal[/Katalog]

   

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