Hommage an den geliebten Heimatort

Buchveröffentlichung: Ulrich Kobelke beleuchtet in „Plankstadt – Leben in der Mitte“ die Facetten der Gemeinde

01.10.11

Von unserem Redaktionsmitglied Vanessa Schäfer PLANKSTADT.

Plankstadt-Kobelke.jpg144 Seiten umfasst das Buch, das Ulrich Kobelke in seinen Händen hält. Es ist nicht das erste Werk des 64-Jährigen, aber es ist eines der eindrucksvollsten: Eine Hommage an seine Heimatgemeinde, die den Namen „Plankstadt – Leben in der Mitte“ trägt.

Dieser Titel lässt sich vielseitig auslegen. „Nicht nur geographisch“, so der Autor, „sondern auch philosophisch. Denn wer hier lebt, hat seine Mitte gefunden.“ Und damit kennt sich der gebürtige Plankstadter aus.
Sein Herz schlägt für die Gemeinde, was in seiner neuesten Buchveröffentlichung deutlich wird.

In Text und Bild zeigt diese auf, warum das Leben dort so attraktiv ist. „Auch wenn Plankstadt keine Touristenattraktion ist, hat es so einiges zu bieten“, erzählt Kobelke nicht ohne Stolz.

Unaufgeschriebene Geschichten

Unaufgeschriebene Geschichten Bei seiner Darstellung der Gemeinde ist es dem früheren Konrektor der Walldorfer Grund- und Hauptschule nicht um eine Dokumentation der Ortsgeschichte gegangen. Die sei bereits in den Akten hinterlegt, weiß keiner besser als der Gemeindearchivar Ulrich Kobelke selbst. „Meine Intention war es viel mehr, die Geschichten festzuhalten, die niemand aufgeschrieben hat.“

Wie war das Leben in der Gemeinde früher? Was hat sich im Wandel der Zeit alles getan? Diesen Fragen geht der Gemeindearchivar in seinem Buchband nach, der am Freitag, 7. Oktober, im Buchhandel erscheint (ISBN 978-3-927455-92-4) und am gleichen Tag um 17 Uhr öffentlich im Sitzungssaal des Gemeindezentrums präsentiert wird.

Fast ein Jahr hat der Plankstadter an diesem Werk gearbeitet. „Recherchieren habe ich nicht viel müssen, denn die meisten Texte habe ich schon zuvor für andere Anlässe geschrieben“, gesteht der Autor. Vielmehr sei die Herausforderung darin gelegen, aus der Vielzahl der Texte eine Auswahl zu treffen. Dabei habe ihm der Verlag Waldkirch unter die Arme gegriffen.

Überschaubarkeit ist attraktiv

Die Gegenüberstellung von früher und heute wird im Buch anschaulich. Kobelke geht in erster Linie auf die Zeit nach dem zweiten Weltkrieg ein, hangelt sich quer durch die Jahre, bis er 2011 ankommt. „Das aktuellste ist die RNF-Sommertour vom August, bei der wir gewonnen haben“, verrät er schon vorab.

Zusammengearbeitet hat der Gemeindearchivar mit dem Pressefotografen Thomas Tröster. Dessen bunte Aufnahmen bebildern die vielseitigen Geschichten, geben ihnen ein Gesicht. Für die historischen Aufnahmen hat sich Kobelke im Gemeindearchiv
bedient, Bilder der einstigen Straßenbahn, Tabakproduktion oder des „Professor-Treiber-Hauses“ herausgekramt. Für ihn persönlich liegt die Attraktivität von Plankstadt in seiner Überschaubarkeit. „Das ist mir wichtig, ebenso das große Angebot, sich zu engagieren“, verdeutlicht Kobelke, der die schönsten Geschichten des Ortes nun festgehalten hat: Auf 144 Seiten, die mit Leben und Erinnerungen gefüllt sind.

Bildunterschrift:
Nichts soll vergessen werden – dafür sorgt Ulrich Kobelke, Archivar der Gemeinde. Er hat unter anderem diese Geschichten im Gemeindebuch zusammengefasst.


Info: Wer weitere Geschichten oder
alte Fotos von Plankstadt hat,
kann sich über das Bürgerbüro
an Ulrich Kobelke wenden. Dort
ist das Werk ab 7. Oktober für
19,80 Euro erhältlich.

Schwetzinger Zeitung
1. Oktober 2011

Infos, Bilder und Leseproben:

Bildband Plankstadt

Festeinband, 144 Seiten
24x22 cm
ISBN: 978-3-927455-92-4
Preis: 19,80 Euro



   

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