Plankstadt – Leben in der Mitte

Buchvorstellung im Gemeindezentrum

07.10.11

Plankstadt-Buchvorstellung_Buergermeister_Schmitt.JPGMit dem „Rondo alla turca“ von Wolfgang Amadeus Mozart eröffnete Heinz Ochs am Bösendorfer-Flügel fulminant die kleine Feierstunde zur Präsentation des neuen Bildbandes „Plankstadt – leben in der Mitte“, den Gemeindearchivar Ulrich Kobelke zusammen mit dem Mannheimer Pressefotografen Thomas Tröster im Waldkirch-Verlag herausgebracht hat.

Plankstadt_Barbara-Waldkirch.JPGZahlreiche Gäste hatten sich eingefunden, die Bürgermeister Jürgen Schmitt begrüßen konnte, darunter auch der frühere Landtagspräsident Dr. Lothar Gaa und Ehrenbürger und Altbürgermeister Werner Weick. Anwesend war auch ein Teil des Gemeinderats und Jürgen Schmitt freute sich über die gute Resonanz zur Buchvorstellung. Er wünschte dem neuen Buch, das sich nicht nur für die Gemeinde selbst als hervorragendes Geschenk für viele Gelegenheiten eignet, einen guten Weg und zeigte sich überzeugt, dass dadurch Plankstadt von seinen besten Seiten dargestellt würde.

Auch Verlegerin Barbara Waldkirch war sicher, ein gelungenes Werk präsentieren zu können und dankte Ulrich Kobelke und Thomas Tröster für die ausgezeichnete und angenehme Zusammenarbeit. Weder sie noch der Fotograf hätten Plankstadt vorher richtig gekannt, nun aber habe sie es als liebenswerten Ort kennen und schätzen gelernt und auch Thomas Tröster sei durch seine vielen Foto-Besuche schon fast zum Plänkschter geworden!

Plankstadt_Kobelke.JPGNun eroberte Heinz Ochs mit dem stimmungsvollen Mozart-Stück „Romanze“ erneut die Herzen der Zuhörer. Danach stellte Archivar Ulrich Kobelke sehr eindrucksvoll und mit einigen markanten Bildern seine Intention für seine Arbeit im Archiv und die Arbeit am Buch vor. Für die reine Historie Plankstadts verwies er auf die Verdienste von Eugen Pfaff, die dieser in seinen Publikationen dargestellt hatte. Er selbst bemühe sich, Leben und Lebensgewohnheiten unserer Vorfahren zu dokumentieren und zu bewahren, denn gerade die nicht in Akten nachzulesenden Lebensgewohnheiten würden sonst unweigerlich mit jedem verstorbenen Plankstädter verloren gehen. Dazu schwebe ihm vor, in einer noch nicht näher definierten Art Stammtisch unter dem Motto „Woasch noch – sellemols“ Geschichten und Anekdoten zu sammeln und festzuhalten. Darin sah er die Aufgaben der nächsten Monate und Jahre.

Plankstadt_Waldkirch_Troester.JPGNoch einmal erinnerte er an den Mundartdichter Eugen Pfaff, indem er alle Plänkschter und ebenso die Neubürger zur aktiven Mitarbeit und Verinnerlichung der Plankstädter Geschichte aufforderte, so dass Plankstadt nicht nur zu ihrem Lebensmittelpunkt, sondern zu ihrer inneren Mitte werden könne. Abschließend und als Paradebeispiel bezog er die Ochse-Buwe in seinen anekdotischen Rückblick mit ein und dankte Heinz Ochs für seine konzertante Untermalung der Feier. Dieser beschloss nun die Feier virtuos mit Anton Rubinsteins kräftiger „Melodie in F“.

Im Anschluss an die Feier hatte die Gemeinde noch zu einem kleinen Umtrunk geladen, bei dem in den Gesprächen noch so manche Anekdote zum besten gegeben wurde und sich die Besucher bereits die neu erworbenen Bücher vom Autor signieren lassen konnten.

Plankstädter Mitteilungsblatt
10.10.11

Infos, Bilder und Leseproben:

Bildband Plankstadt

Festeinband, 144 Seiten
24x22 cm
ISBN: 978-3-927455-92-4
Preis: 19,80 Euro



   

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