Justizminister Prof. Dr. Goll informiert am Anwaltsstammtisch

Bildung beschäftigt Juristen - mit Vizepräsidentin der IHK Rhein-Neckar, Barbara Waldkirch

01.02.06

Stammtisch-Gespräche, allerdings auf einem sehr hohen Niveau: Das ist das Kennzeichen der Zusammenkünfte der Juristen beim Neckarauer Anwaltsstammtisch.

Als Referenten versteht es die Organisatorin des Stammtisches, Rechtsanwältin Lore Herbert, kompetente Gesprächspartner aus den unterschiedlichen Fachgebieten nach Mannheim zu holen. Diesmal folgte der baden-württembergische Justizminister Professor Dr. Ulrich Goll der Einladung, um über Ausbildungsfragen zu sprechen.

An aktuellen Themen, die den Juristen auf den Nägeln brennen, fehlt es nicht, das ging aus der Begrüßung von Lore Herbert hervor. Deutlich wurde aber auch, dass die zu lösenden Probleme nicht nur die Anwälte betreffen, sondern auch die Bürger, die den Rat eines Rechtskundigen suchen oder von einem Gericht erhoffen, dass es ihnen zum Recht verhilft. Sie wollen einen Juristen, der durch Fortbildungen auf dem Laufenden ist. Oder sie könnten sich in Zukunft ärgern, wenn sie beim Einlegen von Rechtsmitteln Einschränkungen hinnehmen müssen.

Minister Goll war nicht das erste Mal bei den Neckarauer Juristen. Ging es bei seinem ersten Besucht vor vier Jahren vor allem um die Anwaltsgebühren, so widmete er sich diesmal neben der Ausbildung auch der Fortbildung von bereits tätigen Anwälten und Richtern. Ein Thema, das die Juristen besonders interessiert. So begrüßte Lore Herbert neben den bekannten Gesichtern auch zahlreiche Gäste, unter anderem den Richter am Oberlandesgericht Frankfurt, Dr. Wolfgang Weber, den Vorsitzenden Richter am Verwaltungsgericht Karlsruhe, Dr. Jürgen Kohl, und den Mannheimer Arbeitsrichter Rainer Dicke. Dank richtete die Organisatorin an den Landtagsabgeordneten Klaus Dieter Reichardt (CDU), der das Gespräch vermittelt habe. Zugleich freute sie sich über Stadträtin Gabriele Egler-Huck (CDU), die Vizepräsidentin der IHK Rhein-Neckar, Barbara Waldkirch, und Günter Stegmüller, Vorsitzender der Gemeinschaft der Selbstständige Neckarau, unter den Gästen.

Den Vortrag ließ sich auch nicht der ehemalige Vorsitzende des Mannheimer Anwaltsvereins, Gerhard Widder, entgehen. Er selbst hatte schon einmal über die rechtlichen Probleme bei Weinimporten aus Italien referiert. Beim anschließenden Essen zeigte sich Lore Herbert überaus zufrieden: "Der Minister hat deutlich Stellung bezogen und gezeigt, dass er ein offenes Ohr für die Sorgen der Anwälte hat. Und er hat versprochen, wieder zu kommen."

Mannheimer Morgen
1. Februar 2006

   

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