Eirich bleibt IHK-Präsident - MM Okt. 2001

Erstmals befindet sich mit Barbara Waldkirch (Verlage) auch eine Frau in der IHK-Spitze.

01.01.04

Vollversammlung bestätigt Unternehmer bis 2005 im Amt

Mannheim. Der alte ist auch der neue Präsident: Gestern bestätigte die Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer Rhein-Neckar (IHK) Hubert Eirich für weitere vier Jahre im Amt. Das gab die IHK am Abend bekannt.

Die überwältigende Mehrheit des Gremiums, das im Frühjahr gewählt wurde und sich nun konstituierte, stimmte für den geschäftsführenden Gesellschafter der Hardheimer Maschinenfabrik Gustav Eirich. Der 66-Jährige tritt damit seine dritte Amtszeit an. Ebenfalls neu bestimmt wurden die anderen acht Mitglieder IHK-Prädidiums, das der aus 85 Mitgliedern bestehenden Vollversammlung vorsteht. Erstmals befindet sich mit Barbara Waldkirch (Verlage) auch eine Frau in der IHK-Spitze.

Wiedergewählt wurden Dr. Manfred Fuchs (Industrie), der jetzt Erster Vizepräsident ist, sowie Alfred E. Dosch (Einzelhandel) und Jörg Müller (Großhandel). Neu im Gremium sind Christian Bausback (Einzelhandel), Professor Dr. Carl-Heinrich Esser (Banken und Versicherungen), Dr. Hans-Jochen Hüchting (Industrie) und Reinhard Walter (Dienstleistungen).

Neben der Ehrung der ausgeschiedenen Mitglieder für ihre Arbeit im Parlament der Wirtschaft wurden acht Ausschüsse gebildet, die die IHK in wichtigen Fragen beraten oder - wie etwa der Berufsbildungsausschuss - gesetzlich vorgeschrieben sind.

Als einen der Schwerpunkte für die künftige Arbeit der IHK hob Präsident Eirich das ehrenamtliche Engagement hervor, ohne das eine Kammer nicht funktionsfähig sei. Besondere Bedeutung habe die Mitarbeit in Ausschüssen und Arbeitskreisen sowie die Tätigkeit als Prüfer in der Berufsbildung. Die Unternehmer in der neuen Vollversammlung rief Eirich auf, sich als Berater der IHK und als deren Sprachrohr zu verstehen.

Dieses Gremium bestimmt den Kurs der regionalen Wirtschaft und vertritt ihre rund 50 000 Mitgliedsfirmen gegenüber Verwaltung und Politik. In der abgelaufenen Amtsperiode hatte sich die Vollversammlung zum Beispiel für den Erhalt des ICE-Knotenpunkts Mannheim eingesetzt.

Gestern beschloss das IHK-Parlament außerdem, eine Schlichtungs- und Mediationsstelle für Streitigkeiten zwischen Unternehmen einzurichten. Diese soll von der IHK-Rhein-Neckar in Zusammenarbeit mit der IHK Karlsruhe und der Anwaltskammer ins Leben gerufen werden. Ziel ist, mit Hilfe eines neutralen Moderators Konflikte außergerichtlich schneller und kostengünstiger beizulegen.

Mannheimer Morgen
19. Oktober 2001

   

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